loading

Einbetten

Kopieren Sie folgenden HTML-Code, um dieses Bild auf Ihrer Seite zu integrieren:

Artikel versenden
Joe Pulizzi kommentiert:
Was wir von Kevin Spacey über Corporate Storytelling lernen können


Absenden
Vielen Dank für die Empfehlung!
Ihre Mail wurde versendet.
schließen
Zur KB-Website Zur KB-Website

Joe Pulizzi kommentiert:
Was wir von Kevin Spacey über Corporate Storytelling lernen können

Auf dem Edinburgh Television Festival hielt Schauspieler Kevin Spacey eine vielbeachtete Rede vor der britischen TV-Prominenz. Als Star der Serie House of Cards benennt Spacey mögliche Chancen der Filmbranche, die Joe Pulizzi kurzerhand in Einsichten zum Corporate Storytelling umwandelt. Was Firmen von den großen Geschichtenerzählern aus Hollywood lernen können, erklärt der Content-Marketing-Evangelist im Gastbeitrag.

Joe Pulizzi kommentiert: Was wir von Kevin Spacey über Corporate Storytelling lernen können

Falls Sie dieses Video mit Schauspieler Kevin Spacey noch nicht gesehen haben: Die fünf Minuten Ihrer Zeit ist es wert. Die Rede, hier von Telegraph UK zusammengeschnitten, beinhaltet eine Storytelling-Anleitung, von der sich sogar globale Unternehmen etwas abgucken können.

Für den Fall, dass Sie die Serie, um die es geht, nicht kennen: House of Cards ist ein von Netflix produziertes episodisches Format und in der Welt der TV-Serien ein höchst riskanter Schachzug. Aus mehreren Gründen. Unter anderem, weil alle 13 Folgen der Serie an einem Tag veröffentlichten wurden – im Gegensatz zu traditionellen TV-Serien, die erst einen Piloten abdrehen, dann auf Fundraising-Tour gehen, dann produzieren und schließlich mehrere Episoden über eine Saison verteilt ausstrahlen.

Im Video spricht Spacey über den potentiellen Mehrwert dieser Verbreitungsstrategie: „Gebt ihnen (den Zuschauern), was sie wollen, wann sie es wollen und in der Form, in der sie es wollen…“.

Der Erfolg von House of Cards (sowie der jüngsten Netflix-Serie Orange is the New Black) belegt, dass dieses Distributions-Modell aufgeht. Aber wie kann man das auf Content Marketing anwenden? Das komplett anders funktioniert als der Vertrieb einer TV-Serie. Und, noch konkreter, was kann man von einer solch unkonventionellen Veröffentlichung für sein eigenes Corporate Storytelling ableiten?

Hier sind ein paar grundlegende Einsichten, die sich jeder Content Marketer zu Herzen nehmen sollte:

 

Ihre Kunden sehnen sich nach Geschichten

Im Content Marketing Institute haben wir mit vielen Marketers gesprochen, die immer noch glauben, es sei fast unmöglich, aus der unendlichen Menge an „Content-Kram“ hervorzustechen. Um ehrlich zu sein, das war schon immer so. Aber mittlerweile haben wir verstanden, dass es grandiose Geschichten sind, die uns ganz nach vorne bringen. Denn Kunden suchen verzweifelt nach wirklich einzigartigen Einblicken. Zum Glück sind hilfreiche und informative Inhalte heutzutage die Regel, nicht mehr die Ausnahme.

Wollen Sie, dass die sozialen und andere neue Medien für Sie arbeiten? Aktivieren Sie Ihre Kunden und finden Sie innovative Wege, dass sie sich mit Ihren Geschichten auseinandersetzen – so erstaunen Sie sogar Ihr Management-Team. Ihr Publikum da draußen wartet nur darauf, dass Sie es mit Ihren Ideen überraschen.

 

Long-form Content war noch nie so wirkungsvoll

Es frustriert mich, wenn ich sehe, dass Marketer ihre Content-Marketing-Initiativen auf 140 Zeichen reduzieren. Wie Spacey ausführt, brauchen die besten Geschichten der Welt Zeit, um erzählt zu werden. Man kann sie nicht auf einen Blog-Post, ein Video oder einen Tweet beschränken. Wäre House of Cards genauso einnehmend gewesen, wenn die gesamte Geschichte auf eine Episode herunter gebrochen worden wäre?

Content Marketing bedeutet, umfangreiche Geschichten zu produzieren und sie beständig an die Menschen zu verteilen. Diese Form von Storytelling war schon immer und wird immer die beste Form sein, um eine langfristige Beziehung mit den Kunden aufzubauen. Aber: Um das zu erreichen, braucht man eine umfassende Strategie, frühzeitige Planung und die Fähigkeit, über Kampagnen hinaus zu denken.

 

Verwenden Sie Nutzerverhaltensdaten für Ihre Content Strategie

Netflix hatte sich dazu entschlossen, House of Cards zu finanzieren (nachdem alle anderen die Finanzierung abgelehnt hatten), weil ihre Daten nahelegten, dass die Geschichte beim Publikum ankäme. Viele von uns werden Netflix um die zugrundegelegten Verhaltensdaten beneiden. Aber viele übersehen, dass wir alle Zugang zu einer Menge Daten und Analysen haben – egal wie klein unser Unternehmen oder wie begrenzt unsere Ressourcen sein mögen.

Welche Blog-Posts werden Ihren Marketing-Zielen am ehesten gerecht? Welche Webinars oder Videos haben Sie produziert, um Ihren Kunden die Customer Journey zu erleichtern? Daten wie diese exisitieren. Sie müssen sie nur ergreifen und in Schwung bringen. Um mit ihnen Geschichten zu produzieren, die Ihr Unternehmen zur ersten Adresse in Ihrer Content-Nische machen.

 

Über den Autor

Joe Pulizzi ist Gründer des US-amerikanischen Content Marketing Institute (CMI), das sich als Zentralorgan der weltweiten Content-Marketing-Revolution versteht. Er schreibt einen der einflussreichsten Blogs zu dem Thema und hält weltweit Reden über die neuesten strategischen Kniffe für Marketers.

Der Text erschien zuerst auf dem Blog des CMI.

 

Mehr zum Thema:

Joe Pulizzi im Interview

Gastbeitrag von Joe Pulizzi: Vier Wahrheiten über Content Marketing-Agenturen

schließen
E-Mail
Facebook
Bilder einbetten
Artikel drucken
comments powered by Disqus