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Das Hirn braucht Helden:
6 Gründe, warum Geschichten erzählen ein Grundbedürfnis ist


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Das Hirn braucht Helden:
6 Gründe, warum Geschichten erzählen ein Grundbedürfnis ist

Narrative Psychologie und Neurowissenschaften beweisen: Der Mensch definiert sich und seine Umwelt über Geschichten. Content Marketing nutzt diese Hirnfunktion: „Entweder Sie haben Kohle oder eine gute Geschichte!“

Das Hirn braucht Helden: 6 Gründe, warum Geschichten erzählen ein Grundbedürfnis ist

Menschen brauchen Geschichten. Wir nutzen sie, um uns selbst und unsere Umwelt zu erklären. Das nennen Wissenschaftler „Narrative Psychologie“. Sie gehen davon aus, dass wir Ereignisse im Zeitablauf zu Geschichten verknüpfen, um bestimmte Situationen oder Persönlichkeitsmerkmale im Jetzt zu begründen. Das Hirn ist regelrecht dazu konstruiert, Verknüpfungen zwischen Ereignissen zu schaffen und damit Geschichten zu erzählen.

Der Begründer der narrativen Psychologie, Dan McAdams und ein Hirnforscher, der sich auf Marketing-Mechaniken spezialisiert hat, Dr. Werner Fuchs, geben einen Einblick in die wichtigsten Erkenntnisse aus ihren Disziplinen.

Dan McAdams:

1. SELBSTERKENNTNIS

Menschen erklären sich selbst über Geschichten. Vor allem werden sie verwendet, um Lebensveränderungen im Zeitablauf zu begründen. Diese Geschichten handeln davon, wie Menschen mit ihren Wünschen, Überzeugungen und Ängsten über eine Reihe von Ereignissen hinweg umgehen. Sie basteln sich eine „Narrative Identität“ – eine innere und sich kontinuierlich entwickelnde Geschichte. Meine narrative Identität hilft mir, mein Leben mit Einigkeit und Sinn zu füllen.

2. FORTPFLANZUNG UND MACHT

Storytelling ist wichtig für viele Herausforderungen in der Gesellschaft – wie einen Partner zu finden, Freundschaften und Kollaborationen zu knüpfen, Macht und Einfluss zu erlangen.

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Werner Fuchs:

3. ESELSBRÜCKEN

Das menschliche Gehirn hat gelernt, komplexe Informationen in Form von Geschichten wahrzunehmen und zu speichern.

4. URGESCHICHTEN

Alle Geschichten sind nur Varianten von bekannten Geschichten. Es geht nur darum, eine gute Variante zu finden. Es gibt keine neuen Geschichten. Wichtig ist aber das Urmuster: Problem – Lösungsversuch – Leidensdruck – Lösung.

5. DAS HIRN BRAUCHT HELDEN

Das Gehirn baut sich ein Heldenmuster durch die Wiederholung auf. Es hat die fatale Eigenschaft, Informationen eine Bedeutung zuzumessen, die immer wieder kommen. Also: Entweder haben Sie Kohle oder eine gute Geschichte.

6. GLAUBE ÜBER WAHRHEIT

Für das Unbewusste spielt es keine Rolle, ob eine Geschichte wahr ist. Dem Unbewussten geht es um Wahrscheinlichkeit, das hat mit Wahrheit nichts zu tun. Wenn das Unbewusste meint, es lohne sich an eine Geschichte zu glauben, dann glaubt es sie. Es geht um Glauben, nicht um Wahrheit. Deshalb lässt es sich auch überlisten.

 

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