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Conversation is king:
Warum Content erst der Anfang ist


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Conversation is king:
Warum Content erst der Anfang ist

Worum geht es im Content Marketing? Wer glaubt, allein der Inhalt zähle, liegt gründlich falsch. Denn Content ist nicht King. Er ist nur der Hebel für gute Gespräche. Erfolgreiche Content Marketer sollten daher erst einmal zuhören, bevor sie sich an die Produktion von Inhalten machen.

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„Content is king.“ Wie oft haben wir diesen Satz in den letzten Monaten und Jahren gelesen? Von SEOs, von PRlern, von Werbern und Digitalagenturen. Und natürlich von Corporate Publishern. Als sei es mit der Produktion von Inhalten getan. Als sei es genug, eine Seite mit relevantem Content zu füttern, dann käme der Page Rank 10 von selbst.

Viel schlauer, effizienter und vor allem nachhaltiger ist dagegen der Ansatz des kanadischen Science Fiction Autors und Journalisten Cory Doctorow:

„Conversation is king. Content is just something to talk about.“

Auch dieser Spruch wurde mittlerweile tausendfach zitiert. Kein Wunder, er stammt immerhin aus dem Jahr 2006, hatte also schon acht Jahre Zeit für die Karriere. Aber Doctorow’s Zitat trifft auch heute noch den richtigen Nerv. Denn worum es in den sozialen Netzwerken und den digitalen Medien geht, sind zwar „Contents“: Videos, Fotos, Artikel, Infografiken und Games.

Aber diese Contents sind nur der Trigger für die Gespräche, die sich um sie herum organisieren. Gespräche im Sinne von Kommentaren, Tweets, Shares und Likes, Dikussionen in Foren, Gruppen, Tumblrs etc.

Der eigentliche Trick erfolgreicher Content-Produzenten liegt folglich darin, die Gespräche zu identifizieren, zu denen sie mit ihren Inhalten beitragen können. Hilfreiche Tipps dort zu geben, wo sie wirklich gebraucht werden. Interessante Statistiken und Forschungsergebnisse dort zu publizieren, wo sich die Zielgruppen aufhalten. Unterhaltsame Fun Facts denjenigen zuzuspielen, die sie wirklich lustig finden.

Das heißt: Nicht nur mit ihren Produkten Bedürfnisse zu befriedigen, die sie mit ihrer Kommunikation geweckt haben, sondern mit der Kommunikation Bedürfnisse befriedigen.

Lesen Sie nach, wie das z.B. General Electric oder Four Seasons machen.

Das Bedürfnis nach Information, Unterhaltung, einer guten Geschichte: Als Gesprächspartner, der nicht nur über sich selbst spricht, sondern dem Gegenüber zuhört und ihn mit Geschichten unterhält, die ihn wirklich interessieren, macht sich ein Unternehmen wertvoll. Und vor allem glaubwürdig. Listening ist der erste Schritt, talking der zweite.

Für PR-Profis steckt in diesem Ansatz wahrlich keine neue Erkenntnis. Sie tragen schon immer mit klugen Kommentaren zu bestehenden Gesprächen bei.

Dass diesen Perspektivwechsel jetzt aber immer mehr Marketer vornehmen, ist das Verdienst des Content Marketing. Denn Konzerne merken längst, dass sie mit Push-Botschaften im Netz nicht weit kommen. Sondern vielmehr Gefahr laufen, als „Soziopathen“ wahrgenommen zu werden, wie es das vollständige Zitat von Doctorow anschaulich auf den Punkt bringt:

„Content isn’t king… If I sent you to a desert island and gave you the choice of taking your friends or your movies, you’d choose your friends – if you chose your movies, we’d call you a sociopath. Conversation is king. Content is just something to talk about.“

 

Einen Hinweis darauf, dass sich immer mehr Unternehmen sogar strukturell diesem Perspektivwechsel stellen, gibt eine aktuelle Studie von WeberShandwick: Den PRlern zufolge stiegt die Zahl der leitenden Kommunikatoren mit Marketing-Verantwortung von 2012 bis 2014 um 35% an. There’s more about to come.

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