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Content Marketing – Kaderschmiede für crossmediales Storytelling


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Content Marketing – Kaderschmiede für crossmediales Storytelling

C3 Opinions: Die Debatte um Content Marketing geht in eine weitere Runde. Im Fokus stehen die handwerkliche Qualität des Journalismus und dessen Auswirkungen auf die freien Medien. Wir haben unsere Content Experten zur Thematik befragt.

Content Marketing – Kaderschmiede für crossmediales Storytelling

Erst am Wochenende wurde bei der netzwerk recherche-Jahreskonferenz zum Thema „Journalismus heute – An der Grenze“ hitzig über den Einfluss von Content Marketing auf den klassischen Journalismus diskutiert.

Falk Heunemann, C3-Senior Editor und ehemaliger Redakteur der Financial Times Deutschland, war am 9. Juli Teil dieser Debatte in Hamburg. Im Panel „Unternehmensmedien – Sargnagel des seriösen Journalismus oder attraktiver Arbeitgeber für unterbezahlte Autoren“ betonte er, dass traditionelle Medienhäuser darüber nachdenken sollten, warum sich Leser von ihnen ab- und neuen Unternehmensmedien zuwenden: „Wenn Verlage ihre Redaktionen kaputtsparen, müssen sie sich nicht wundern, dass Konsumenten sich für Texte und Websites entscheiden, die besser recherchiert, professioneller aufbereitet, informativer und unterhaltsamer gestaltet sind.“ Es sei das gute Recht von Unternehmen, ihre Zielgruppen mit Content Marketing genau dort anzusprechen, wo sie sich aufhalten, und ihnen das zu geben, was sie suchen: Nicht nur bunte Bildchen, sondern relevante Informationen und Erklärungen.

Beobachten und lernen

Die Anfang Juni publizierte Studie der Otto Brenner Stiftung „Content Marketing – Wie ‚Unternehmensjournalisten’ die öffentliche Meinung beeinflussen“ beschäftigte sich ebenfalls mit den Auswirkungen des Unternehmensjournalismus. Das Ergebnis: Content Marketing gefährde den unabhängigen Journalismus nachhaltig – und damit eine wichtige Säule der Demokratie.

C3-Chefredakteur Tom Levine steht dieser Behauptung kritisch gegenüber: „Content Marketing der Gefährdung des unabhängigen Journalismus zu bezichtigen, ist ein bisschen so wie Videoverleihern den Vorwurf zu machen, sie hätten die große Samstagabendfernsehshow abgeschafft.“ Was den klassischen Journalismus retten könne, sei nicht das Verteufeln von Content Marketing, sondern das genaue Beobachten der Konkurrenz. Wie Heunemann ist auch der ehemalige Berliner Zeitung-Redakteur Levine der Überzeugung, dass traditionelle Medienhäuser einiges vom Unternehmensjournalismus lernen können: „Wir sind viel weiter bei der Ansprache spezieller Zielgruppen, wir sind besser im Storytelling und in der Bedienung von Social Media-Kanälen, wir haben oft die komplexeren Geschichten zu erzählen.“

pexels-photo

Unternehmensjournalismus als Chance

Der Unternehmensjournalismus kann insbesondere dann eine Chance für Verlage sein, wenn es ihnen gelingt, gut ausgebildete Content Marketing-Redakteure abzuwerben. „Es kommt durchaus vor, dass unsere Redakteure zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zum Stern oder zum Spiegel wechseln. In solchen Fällen sehen wir uns als Kaderschmiede für crossmediales Storytelling: Die Redakteure lernen bei uns das journalistische Handwerkszeug – von der Zielgruppenanalyse über das crossmediale Aufbereiten von spannenden Inhalten bis hin zur adäquaten Bespielung aller Kanäle. Da wir als innovative Agentur großen Wert auf Digitalität und Bewegtbild legen, können Journalisten vor allem mit diesen Kompetenzen bei klassischen Medienhäusern punkten“, weiß C3-Geschäftsführer Lukas Kircher.

Content Marketing ist keine böse Macht

Content Marketing wird sicherlich weiterhin ein umstrittenes Thema bleiben. Trotz aller Skepsis und Hiobsbotschaften für den klassischen Journalismus führt kein Weg daran vorbei, sich zu fragen, was den Unternehmensjournalismus so erfolgreich macht und wie man von ihm lernen kann. Dr. Anton Notz, C3-Chefredakteur und ehemaliger Chefreporter der Financial Times Deutschland, ist überzeugt: „Content Marketing ist keine böse Macht. Und keine Gefahr für die Demokratie. Content Marketing ist vielmehr Demokratie. Es bietet Lesern, Zuschauern und Hörern interessante und nützliche Inhalte, oft informativ und unterhaltsam – und steht damit im Wettbewerb mit anderen Medien und deren Inhalten. Was sollte daran schlimm sein?“

Crossmediales Know-How gefragter denn je

Es steht außer Frage, dass Content Marketing-Agenturen wie C3 kompetente Journalisten hervorbringen, die durch eine Vielfalt von Kunden, ein kreatives Umfeld und das besondere Augenmerk auf Digitalität und Bewegtbild dazu fähig sind, zielgruppenrelevante und spannende Geschichten zu den verschiedensten Themen in diversen Formaten und für unterschiedliche Kanäle zu produzieren. Dieses crossmediale Know-how ist heute in klassischen Medienhäuser Gold wert.

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